31.07.2018

Dirk Schallock wird neuer CEO der E.G.O.-Gruppe

Dirk Schallock wird neuer CEO der E.G.O.-Gruppe – Bisherige Geschäftsführung scheidet zum Jahresende aus und konzentriert sich auf BLANC & FISCHER Familienholding

Ab 1. Januar 2019 steht mit Dirk Schallock (CEO) und Wolfgang Bauer (CSO) ein neues Führungsduo an der Spitze der Oberderdinger E.G.O.-Gruppe

 

Oberderdingen | Wechsel an der Spitze der E.G.O.-Gruppe: Dirk Schallock tritt zum 1. Oktober in die Geschäftsführung der E.G.O.-Gruppe ein, deren Vorsitz er als neuer CEO zum 1. Januar 2019 übernehmen wird. Um die Neuordnung der Geschäftsführung reibungslos zu gestalten, zeichnet Dirk Schallock in den ersten drei Monaten für das Ressort Innovation / Forschung & Entwicklung verantwortlich. Das verschafft ihm die Möglichkeit, in der Übergangsphase die Gruppe zunächst intensiv kennenzulernen. Als CEO löst er dann Dr. Johannes Haupt ab, der sich zum Jahresende nach zehn Jahren zusammen mit seinen Geschäftsführungs-Kollegen Dr. Karlheinz Hörsting und Benno Rudolf aus der Leitung der E.G.O.-Gruppe zurückzieht. Dr. Haupt, Dr. Hörsting und Rudolf werden sich künftig auf die Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding konzentrieren. Bislang bildete dieses Trio in Personalunion sowohl die Geschäftsführung der E.G.O.-Gruppe als auch die der BLANC & FISCHER Familienholding.

 

Neues Spitzen-Duo für E.G.O.

Dirk Schallock führt die E.G.O. zusammen mit Wolfgang Bauer, der bereits zum 1. März 2018 als Geschäftsführer für Vertrieb und Produktmanagement (CSO) der E.G.O. ernannt wurde. Er verantwortet die Bereiche Controlling, Produktion, Innovation und Kommunikation. Dr. Haupt: „Uns war klar, dass der neue CEO von E.G.O. viele Talente haben muss. Die Geschäftsführung von E.G.O. wird aber dadurch entlastet, dass die neue ausgerichtete BLANC & FISCHER Familienholding eine ganze Reihe zentraler Aufgaben übernommen hat beziehungsweise noch übernehmen wird. Entsprechend ist das Management und die Führung der E.G.O.-Gruppe auch mit einer Zweier-Spitze gut möglich. Trotzdem bleibt für den neuen CEO ein breites Aufgabenspektrum, weil außer der wirtschaftlichen Verantwortung auch die Entwicklung und die Steuerung unseres weltweiten Produktionsnetzwerkes Teil seines Bereichs sind. Wir freuen uns deshalb sehr, mit Dirk Schallock den aus unserer Sicht idealen Kandidaten gefunden zu haben. Er hat nicht nur durch sein Ingenieurstudium einen fundierten technischen Hintergrund, sondern bringt auch das nötige Management-Know-how und die Erfahrung in der Führung eines großen mittelständischen Unternehmens mit. Wir sind uns sicher, dass er der Richtige ist, um die E.G.O.-Gruppe auch künftig auf Erfolgskurs zu halten. Mit Wolfgang Bauer hat er dabei einen Geschäftsführungs-Kollegen an der Seite, der zuvor bereits seit mehr als zehn Jahren an verantwortlicher Stelle für E.G.O. gearbeitet hat und so auch die Kontinuität in der Führung sicherstellt.“

 

Große Erfahrung mit elektrischen und elektronischen Komponenten

Dirk Schallock hat in Nürnberg Micro Engineering studiert. Seine berufliche Karriere startete er beim Elektromotor-Spezialisten Bühler Motor. Dort stieg er über verschiedene Stationen 2002 zum Geschäftsführer auf. 2009 wechselte er als alleiniger Geschäftsführer an die Spitze von ebm-pabst St. Georgen und war Mitglied der Gruppengeschäftsführung. 2017 wurde Dirk Schallock zum CEO des Befestigungstechnik-Spezialisten Fischer ernannt.

Zu seinem Wechsel zur E.G.O-Gruppe sagt der 52-Jährige: „Mir wurde schon in den ersten Gesprächen sehr schnell klar, dass E.G.O. ein herausragendes Unternehmen ist: Ein typischer Hidden Champion mit einer beeindruckenden Innovationskraft und einer ebensolchen Historie. E.G.O. hat über Jahrzehnte hinweg mit immer neuen Entwicklungen das Kochen mit Strom geprägt und so das Leben unzähliger Menschen vereinfacht und verbessert. Parallel dazu hat das Unternehmen die eigene Position als Weltmarktführer in diesem Bereich nicht nur gehalten, sondern stetig ausgebaut.“

Dirk Schallock sieht sich für seine neue Aufgabe auch durch seine bisherige Karriere gut gerüstet: „Die Führung eines solchen Unternehmens ist für mich eine tolle Herausforderung – nicht zuletzt, weil mein künftiger Verantwortungsbereich so breit und umfassend ist. Ich habe den größten Teil meines Berufslebens für Unternehmen gearbeitet, die elektrische und elektronische Komponenten und Subsysteme produziert haben – und ich bin mir sicher, diese Erfahrung wird mir helfen, mich schnell in meiner Rolle bei E.G.O. zurechtzufinden.“

 

Letzter Schritt beim Umbau der BLANC & FISCHER Familienholding

Mit dem Einstieg von Dirk Schallock und dem Abschied der bisherigen Geschäftsführung wird ein Prozess abgeschlossen, der bereits im Jahr 2017 begonnen hat: Der Umbau der BLANC & FISCHER Familienholding von der früheren Finanz- zur Managementholding. Diesen Umbau begründet Dr. Haupt damit, dass das Unternehmen gewachsen ist und damit sowohl komplexer als auch internationaler wurde. Das bringe eine Reihe neuer Herausforderungen, denen sich die BLANC & FISCHER Familienholding stellen müsse und die sich mit einer zentralen Konzernführung besser lösen ließen. Auch das Risiko-Management und die stetig wachsende Bedeutung von Compliance könne bei insgesamt steigernder Komplexität mit mehr zentraler Verantwortung und einem gestärkten zentralen Management besser gesteuert werden. Deshalb übernimmt die BLANC & FISCHER Familienholding jetzt gruppenweit Aufgaben, die nicht Teil des Kerngeschäfts der Einzelgesellschaften sind, bündelt sie und entlastet so die einzelnen Gesellschaften. In diesem Sinne wurden die Funktionsbereiche Recht und Compliance, Steuer, Risikomanagement, Treasury, Business Development, Lean Management, der Finanzbereich, der Strategische Einkauf, die unternehmensübergreifende Qualitätssicherung und Prozessteuerung sowie das Personalmanagement in der Holding aufgebaut. Dr. Haupt: „Die Grundformel bei dieser Neuausrichtung lautet: Alles, was für die Marken, die Kundenbetreuung und die Marktbearbeitung wichtig ist, bleibt in den Teilgesellschaften, die auch ihre rechtliche Selbstständigkeit behalten. Alles, was besser, effizienter und professioneller gruppenübergreifend gestaltet werden kann, ist künftig Aufgabe der Holding. So können wir die Teilgesellschaften entlasten und gleichzeitig das Zusammenspiel der einzelnen Unternehmen in der Gruppe ausbauen und verbessern. Um diese Fülle neuer Aufgaben können sich Dr. Hörsting, Benno Rudolf und ich aber nur dann richtig kümmern, wenn wir nicht gleichzeitig für die Führung der E.G.O.-Gruppe verantwortlich sind.“

 

 

Presse

Christine Metz

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